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2001: Verdi Requiem 27., 28. Januar
2001: USA Tour 22. März bis 6. April
2001: Konzert zur Wiedereröffnung des Turmes, Pisa, 17. Juni
2001: Konzerte in London und Dublin, 21./22.Juli
2001: USA Herbsttour November/Dezember
Auszug eaus dem Pisa Programm
17. Juni 2001
 
Parco di San Rossore, Pisa, Italien
 
Klassisches Konzert für die Fondazione ARPA 
 
Anlässlich der Wiedereröffnung des schiefen Turmes
 
Andrea Bocelli hat anlässlich der Wiedereröffnung des Turmes nach den Stabilisierungsarbeiten am 17. Juni in Pisa ein Konzert gegeben. Bocelli wurde vom Orchester Toscanini aus Parma unter der Leitung von Maestro Marcello Rota begleitet, mit der Sopranistin Cecilia Gasdia, der Mezzosopranistin Manuela Custer and dem Bariton Massimiliano Fichera als Gästen. Das Konzert mit klassischem Repertoire fand in San Rossore bei Pisa statt, auf dem Anwesen des Präsidenten der Republik, und die Einnahmen werden der Arpa Fondazione zugute kommen, deren Ehrenpräsident Andrea Bocelli ist und deren Geldmittel der Entwicklung der Onkologie, der Transplantation und der neuen medizinisch-chirurgischen Technologie gewidmet sind.
curtain call, Pisa, June 17, 2001, thanks to Astrid!
 

 

Fondazione Arpa
 
"...Vor einigen Jahren befand ich mich bei meinem schwer erkrankten Vater im Krankenhaus. Damals fühlte ich sein Leiden und das der anderen Kranken sehr intensiv.
 
Eines Tages bat mich Prof. Mosca, der Leiter dieser Abteilung in sein Zimmer und erzählte mir von der Möglichkeit eine Stiftung zur Förderung der Entwicklung der Medizin zu gründen. Er schlug mir vor, Präsident dieser Stiftung zu werden. Anfangs war ich überrascht und auch besorgt, vielleicht aufgrund der Wichtigkeit, die eine solche Verpflichtung bedeutete. Ich nahm mir Zeit um nachzudenken.
 
Ich bedachte das Leid, dass diese Kranken dazu zwang, auch ihre Würde zu verlieren. Ich erinnerte mich an die unaufhörlichen Aktivitäten des Pflegepersonals, die sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bemühten. Mir wurde klar, dass meine Bekanntheit von großer Hilfe sein könnte. Am Ende nahm ich die Aufgabe an und die Fondazione Arpa wurde gegründet.
 
Den Namen Arpa ( Harfe) wählte der Professor aus, angeregt von einer alten Zen Geschichte, die erzählt, dass die Musik nur solange existiert, solange es jemanden gibt, der ihr zuhört. Weiterhin hat die Harfe einen eigentümlichen Resonanzeffekt, durch den, wenn eine Saite angeschlagen wird, alle anderen aus 'Sympathie' mitklingen. So gefällt es mir, mir vorzustellen, dass die Großzügigkeit einiger die anderen dazu anregen kann, zu geben um zum Wohle aller beizutragen. Ich danke all denjenigen die uns unterstützen wollen."
 
Andrea Bocelli
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
 
italienisches Original:
 
Fondazione Arpa
 
"...Alcuni anni fa mi trovavo in ospedale per assistere mio padre gravemente ammalato. Allora ho sentito profondamente la sua sofferenza e quella di altri malati.
 
Un giorno Prof. Mosca, direttore di quel reparto, mi chiamò nella sua stanza e mi parlò della possibilità di sostenere una fondazione per promuovere lo sviluppo della medicina. Mi propose di presiedere quella fondazione. Inizialmente fui sorpreso e anche preoccupato, forse l'importanza che quell'impegno significava. Presi tempo per riflettere.
 
Ripensai alla sofferenza che costringeva quei malati a perdere anche la dignità. Ricordai l'incessante attività dei curanti che si adoperavano con tutti i mezzi disponibili. Mi reso conto che la mia immagine pubblica poteva essere di grande aiuto. Alle fine accettai l'incarico e si costituì la Fondazione Arpa.
 
In nome Arpa lo scelse il professore, colpito da un' antica storia Zen in cui si racconta che la musica esiste solo finchè esiste chi ascolta. Inoltre l'arpa possiede un peculiare effetto di risonanza per cui quando una corda viene pizzicata, per 'simpatia' risuonano tutte le altre. Così mi piace pensare che la generosità di alcuni possa stimolarne altri a dare, per migliorare un bene di tutti. Ringrazio tutti coloro che ci vorranno sostenere."

 

Andrea Bocelli
TG 1 17.6.2001
 
 
 

 

TG 1, 18. 6. 2001, Pisa
TG 1, 18. 6. 2001, Interview beim Konzert in Pisa am 17. 6. 2001
Interviews
 (siehe unten)

 und
fröhliches Lächeln 

happy smile after the concert, Pisa, June 17, 2001, Thanks to Astrid !

nach dem Konzert
 

In San Rossore in Puccinis Namen

PISA — Es ist sofort Puccini: "e lucean le stelle..." So begann Andrea Bocelli unter tosendem Applaus das große Pisaner Benefiz-Konzert, das den ganzen Tag über wegen des unsicheren und windigen Wetters den Atem hat stocken lassen. Auf der anderen Seite kann man zwischen dieser Melodie und San Rossore auch eine gewisse Nähe sehen, unter der Voraussetzung, dass es überhaupt möglich ist, einen Ort und eine Musik anzunähern.
(…)
"In diesem Fall ist nicht die Musik das Wichtige", sagt Bocelli, "sondern die Motive, für die dieses Konzert organisiert wurde"
(...)
So wählte Andrea Bocelli, der die Luft Pisas seit seiner Geburt eingeatmet hat und dies gut kennt, um zu beginnen, ein Stück mit großer Wirkung und von großem Ruf, fast um ein magisches Bündnis zwischen einem Ort und einer Musik, gerade der von Puccini, herbeizuführen.
von Giuseppe Meucci
Intimes Fest, weit weg von aller Modänität
PISA — Mamma Edy in der ersten Reihe neben Enrica, der schönen Frau von Andrea Bocelli, die die kleinen Amos und Matteo zu Hause, in Forte dei Marmi gelassen hat. Der Tenor hat den ganzen Tag mit seiner Familie am Strand verbracht und am Abend gehen die Kinder früh ins Bett. Mit Edy und Enrica sind 5000 Leute da, die alle ihre Karte bezahlt haben, um die Arpa zu unterstützen und den jungen Forschern eine bessere Zukunft zu geben. "Ich wollte nicht, dass das ein mondänes Ereignis wird, sondern eine intime und eindringliche Sache, ein Ereignis voller wahrer Werte", erzählt Bocelli, "wer weiß, vielleicht könnte ich ab dem nächsten Jahr daran denken, daraus ein TV-Ereignis in der Art, wie das meines Freundes, des großen Luciano zu machen." Derweil singt Andrea für alle, "besonders für diejenigen, die in diesen Augenblicken in den Krankenhäusern in aller Welt oft unter sehr schlechten Bedingungen ihr Bestes geben."
(...)
Eva Desiderio
deutsche Übersetzungen: R. Bausch-Hochscheid
Plakat zum Konzert, Pisa, 17. 6. 2001
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