bocelli.de(utschland)
English
 
 
Home
News
Chronik
Live
Fotos
Termine
CDs
Danke
Links

2013/1   2013/2   2013/3   2013/4    2013/5   2013/6   2013/7  2013/8   2013/9
European Tour Spring 2013
18. Mai 2013
Prag – Tschechische Republik, 
Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!
O2 Arena
 
 
mit dem tschechischen nationalen Symphonieorchester, 
Paola Sanguinetti (Sopran), Marcello Rota (Dirigent) und den Div4s
 
 
Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!
Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!

 

 

Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!
 
Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!
Prag, May 18, 2013, photo thanks to Jack!
 
 
 
 
Hier nun Margrits Report:
Eine Reise nach Prag
Voll Begeisterung haben wir sofort nach Ankündigung des Konzertes von Andrea Bocelli in Prag die Karten gekauft und das Hotel bestellt. Das war im September vorigen Jahres. Und dann kam die Bekanntgabe der Konzerte in Deutschland! Da begann dann doch das große Jammern und Weinen, wieder einmal nicht lange genug gewartet zu haben! Aber wir blieben Prag treu und beschlossen, etwas länger zu bleiben und die Stadt an der Moldau zu erkunden. Wir haben es nicht bereut! 5 Tage Prag und ein Konzerterlebnis von Andrea lagen vor uns, als wir am 15. Mai die Reise antraten. Wie bereits im Vorjahr in Lodz wollten wir auch in diesem Jahr zuallererst die Lage der O2 Arena und das Ambiente für das Konzert erkunden, es war alles bestens. Die Konzerthalle liegt unmittelbar an der Metrostation Ceskomoravska`, das Umfeld war gepflegt. So waren wir beruhigt und konnten die verbleibenden Tage bis zum Konzert den Sehenswürdigkeiten der Stadt Prag widmen, da waren insbesondere der Burgberg Hradschin mit dem Dom St. Veit, dem Palais Sternberg, in dem sich die Nationalgalerie befindet, welche das berühmte „Rosenkranzfest“, das Albrecht Dürer 1506 in Venedig malte neben weiteren Meisterwerken deutscher, italienischer und flämischer Künstler beherbergt, dem Loreto-Heiligtum, dessen Original in der italienischen Stadt Ancona steht und welches uns infolge seiner stillen Schönheit sofort nach Italien versetzte. Vieles wäre noch zu erwähnen, aber es soll dabei belassen sein. Wir empfinden es jedes Mal wieder wunderbar, durch die Besuche der Konzerte von Andrea etwas Neues kennenzulernen.
So kam der 18. Mai viel zu schnell heran. Leider geht dann alles sehr rasch vorbei, wie wir aus Erfahrung wissen.
Wieder waren wir fasziniert über die unzähligen Besucher, obwohl wir weder in der Stadt noch in der Umgebung der Arena auch nur einen Hinweis auf das Konzert entdeckt hatten. Es müssen nach Auskunft des Personals der Arena etwa 12000 Karten verkauft worden sein. Wir freuen uns stets, so zahlreich junge Leute in den Konzerten anzutreffen. Und dann waren wir drin in der riesigen Halle, die sich schnell füllte, kaum ein Platz blieb leer. Es ist schon jedes Mal ein erhebendes Gefühl, dabei sein zu können.
Die Leitung lag in den bewährten Händen von Marcello Rota. Zu Beginn erklang „Gli arredi festivi“ aus Nabucco. Wir waren erschrocken über die Lautstärke der orchestralen Darbietung. Ich hegte große Sorge um die einmalig schöne Stimme Andreas, mit dieser Lautstärke mithalten zu müssen. Aber dann betrat Andrea am Arm Marcello Rotas die Bühne, es ist schon dieses langsame Hinschreiten zum Mikrofon ein Ritual, bei dem man Gänsehaut bekommt, kein Gehüpfe, kein „Sich-präsentieren“, sondern still stehen und andere teilhaben lassen an der gefühlvollen Darbietung und dank der Ausstrahlung und der hohen Kunst Andreas war die Lautstärke bald fast vergessen.
Am Beginn standen Arien aus dem „Troubadour“, sehr einfühlsam und stimmlich stark Paola Sanguinetti, die schon in Lodz Andrea`s würdige Partnerin war. „Ah si, ben mio“ , diese wunderbar zarte Melodie hörte ich zum ersten Mal im Konzertsaal. Und dann ging es weiter im Opernrausch mit Tosca, Rigoletto, Romeo und Julia, Nabucco, La Boheme und mit La traviata, dem berühmten Trinklied, endete auch bereits der erste Teil.
Im zweiten Teil folgten, obwohl die Tour „Passione -Tour“ hieß, mehrere Titel der CD „Incanto“, die wir natürlich sehr gern gehört haben. Besonders liebe ich das Lied „O surdato `nnamurato, welches Andrea einst mit Luciano Pavarotti in Milano gesungen hatte, ich habe mir pausenlos die Aufzeichnung angehört und war dann so glücklich, dass es endlich auf der CD „Incanto“ Platz gefunden hatte. Dann wurde ein Flügel auf die Bühne gefahren und Andrea bewies einmal mehr seine Vielseitigkeit mit dem Gesang und der gleichzeitigen Klavierbegleitung des Liedes „Brucia la terra“, das Publikum nahm die Übersetzung in die tschechische Sprache mit Begeisterung auf, überhaupt habe ich noch gar nichts zu den Beifallsstürmen gesagt, sie waren überwältigend, es gab immer wieder stehende Ovationen, ich selbst hatte am Folgetag noch schmerzende und geschwollene Hände.
Von der CD „Passione“ sang Andrea „Era gia tutto previsto“ und „La vie en rose“, mit Einblendung der unvergessenen Edith Piaf. „Canto della terra“ beendete den offiziellen Teil. Und dann wurde Beifall gezollt – endlos. Es kam die erste Zugabe :“Quizas, Quizas, Quizas“, gesungen mit den Guest Artists DIV 4S, die wunderbar waren, weiter ging es mit „Con te partiro-Time de say good by“, gesungen mit Paola Sanguinetti und einem unvergleichlichen „Nessum dorma“, damit fand ein wunderbares Konzert sein Ende.
 
Danke, Andrea!
Hervorzuheben sei am Schluss noch das Tschechische National Sinfonie Orchester und der Prager Kammerchor ohne deren Leistung und das gefühlvolle Zusammenspiel unter der Leitung von Maestro Rota dieses grandiose Erlebnis nicht möglich gewesen wäre.
Nun bleiben uns die Erinnerung, die auf Tonträger verewigte herrliche Musik und die Hoffnung, ein nächstes Konzert besuchen zu können.
von Margrit aus Erfurt, Deutschland

 


 

10. Mai 2013
 Belgrad, Serbien, KOMBANK Arena

 


 

25. Mai 2013
Bukarest – Rumänien 2013 – Romexpo  –
Sopran:  Angela Gheorghiu und Paola Sanguinetti,
Dirigent: Marcello Rota,
Gastkünstler: DIV4S, CARisMA, Cezar Ouatu, Chor und Orchester des Nationalen Radio.

 

2001/5zurück nach oben