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2001: Verdi Requiem 27., 28. Januar
2001: USA Tour 22. März bis 6. April
2001: Konzert zur Wiedereröffnung des Turmes, Pisa, 17. Juni
2001: Konzerte in London und Dublin, 21./22.Juli
2001: USA Herbsttour November/Dezember
Herbstour USA
 
mit der Sopranistin Ana Maria Martinez und 
dem  New West Symphony Orchestra
 unter der Leitung von Steven Mercurio 
 
Tourprogramm
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 24. November 2001
San José CA - Compaq Center
San Jose, 24.11.2001, Thanks to Astrid
 
San Josè Mercury News
Montag, 26. Nov 2001
Der Tenor Andrea Bocelli lockt eine Unzahl von Popfans in die klassischen Musik
von Mike Guersch
(Auszug)
Wenn ein Konzert ein bisschen erscheint wie "Pavarotti in Recital'', aber sich auch ein wenig nach „A Safe and Fuzzy Evening with Kenny G'' anhört, wie sollte man es dann nennen? Pop? Oper? Poper?
Andrea Bocelli balancierte auf dieser musikalischen Grenzlinie am Samstag Abend im Compaq Center von San Jose und sang mit genug Leidenschaft, um eine auf 15 000 geschätzte Menge zu entzücken und mit genug Süße obendrauf, um seine Kritiker in der Opernwelt erneut zu bestärken.
Seine Fans stört dies natürlich keineswegs. Jünger, aber nur leicht anders als die üblichen Opernbesucher von San José, gaben die Fans im Compaq Center Bocelli mehrere Standing Ovations bei der ersten Station seiner Sieben-Städte-US-Tour. Das war zu erwarten, man blättert nicht $75 bis $350 pro Platz hin, um dann einen Kerl auszubuhen, der mehr als 40 Millionen CDs verkauft hat. Seine strahlende Stimme schaffte es irgendwie die Soundprobleme zu überwinden, die unvermeidlich sind, wenn man ein Mikrofon an einen Tenor in einer großen Hockeyarena steckt und ihm sagt, er solle Verdi singen. So war das Bocelli-Konzert im Ganzen ein Erfolg.
(...)
Bocelli hat eine einzigartige Stimme, die auf hervorragende Art verkauft und verpackt wurde. Aber die klassischen Musikwelt braucht Bocelli und kann sich nicht leisten, deswegen snobistisch zu sein. (...) Mit ein paar mehr Bocellis würde die klassische Musik vielleicht mehr als 3% der Plattenverkäufe ausmachen.
Vielleicht wird irgendeiner aus dem Publikum, der noch nie eine Opernplatte gekauft hat, ein Exemplar von „Tosca'' (Star: Andrea Bocelli) bekommen, wenn sie im nächsten Jahr veröffentlicht wird. Vielleicht werden diese jungen Paare, die Smokings und Abendkleider trugen (und ein paar Nachos während der ersten paar Arien teilten) bei ihrem nächsten Besuch im Plattengeschäft in die klassische Abteilung reinschauen.
Wenn Bocellis Konzert diesen Effekt hat, war es ein durchschlagender Erfolg, wenn nicht mehr, es war eine wunderbare „Poper"-Nacht.

 

Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid

30. November  2001

 

Staples Center, 30.11.2001, thanks to Sharon

Los Angeles CA
Staples Center

NIAF Dessert reception, LA, 30.11.2001, right: Ana Maria Martinez, thanks to Astrid

mit anschließendem Dessert Empfang der NIAF

 

(Gesellschaft für italienisch-amerikanische Freundschaft)
NIAF Dessert reception, LA, 30.11.2001, thanks to Astrid
 1. Dezember  2001
 
Anaheim, 1. 12. 2001, Thanks to Astrid
 
 
Anaheim CA -
  Arrowhead Pond of Anaheim
 

mit anschließendem Dessert Empfang der Organisation "Visions of Children"


Anaheim, 1. 12. 2001, Thanks to Mickie

Die Veranstalter teilten ihm mit, das sie über $200,000 für die Forschung an angeborenen Kinderaugenkrankheiten aufgebracht haben und er sagte: "Ich kann Ihnen nur viel Glück wünschen!" Dann gaben sie ihm eine riesige Flasche Wein und er lachte: "Zuviel Wein ist für einen Sänger nicht gut..."
Anaheim, 1. 12. 2001, Thanks to Astrid
 
 
8. Dezember 2001
Atlantic City Convention Center

Atlantic City, 8. 12. 2001, Ana Maria Martinez, Andrea, Steven Mercurio, thanks to Mario & Nancy Ciasulli

 

Press Plus Atlantic City
10. Dezember 2001

 

Bocellis macht es wert auf eine verspätete Show zu warten

Eine 40-minütige Verspätung und Mikrofonprobleme bei seiner Vorstellung in der Boardwalk Hall verbergen nicht das Talent des Tenors Andrea Bocelli
Von James Clark
- AUSZUG -

 

ATLANTIC CITY – Man muss es dem italienischen Tenor Andrea Bocelli zugestehehn, dass er sich über Umstände erhoben hat, die in anderen Fällen beim Publikum der Boardwalk Hall am vergangenen Samstag ein schlechtes Gefühl hinsichtlich der Show hinterlassen haben könnten.
(...)
Wenn die Vorstellung nicht durch Verspätungen oder schlechte Akustik gestört wurde (das Plitsch-Platsch des starken Regens auf dem Dach Samstag Nacht war auch sehr klar zu hören), hatte Bocelli das Publikum fest im Griff.

Ein frühes Highlight war seine nahezu notengenaue Rekreation des "Ave Maria", das ein Stück aus seinem 1999er Album "Sacred Arias" ist. Es ist ein bewegendes Stück, das der musikalischen Stärke von Bocelli zuspielt und ein Tribut für Mercurios Arrangement der Caccini Komposition ist.

Die Sopranistin Ana Maria Martinez, die Bocelli begleitete, und in einem guten Teil der Show solo auftrat, bot die perfekte Gegenstück zur Hauptperson bei "O Soave Fanciulla" aus Puccinis "La Boheme."

Es gab ein spürbares Zusammenspiel zwischen den beiden Sängern, deren Stimmen vor dem dröhnenden musikalischen Hintergrund des Orchesters vorne zu einer verschmolzen. Die Menge erhob sich geschlossen als das Stück mit einem prächtigen Ton endete.

Einer von Bocellis Reizen als Liveperformer ist ein offensichtliches Maß an Bescheidenheit, das er darstellt, wenn die Lichter über ihn fahren.

Ein Teil seiner nervösen Bühnenerscheinung mag auf seine Blindheit zurückzuführen sein, aber er nimmt niemals das pfauenähnliche Getue seiner Vorgänger Luciano Pavarotti oder Placido Domingo an.

Wenn er ein Stück beendet, lächelt er breit, fast erleichtert und greift triumphierend nach Mercurios Hand.

Für einen Mann, der Größe ausstrahlt, ist eine solche Menschlichkeit ein willkommener und bestätigender Anblick.
(...)

Das Hauptspeise, die ein jeder zu kosten kam war der 43 jährige Italiener, der die Bühne beherrschte, wann immer er erschien.

Bocelli hat, trotz einiger grauer Strähnen in seinen wallenden Locken und Bart, das Aussehen eines jüngeren Mannes. Seine musikalische Darbietung überträgt die gleiche jugendliche Elastizität und Begeisterung.

Er lieferte der Menge einen wahren Lorbeerkranz mit einer englischen Version von Guy D'Hardelots "Because."
1902 komponiert, ist es die Art von modernen Stück, das Bocelli zu genießen scheint, und wie sehr er sich darin wohlfühlte war offensichtlich bei dem Lied. Seine Stimme ist in der Tat kräftig, aber er kann sie auch genauso gut nuancieren. Das Publikum konnte die leichte Veränderung auch spüren.

Martinez gesellte sich zu Bocelli zu einer Show-abschliessenden Darbietung von Verdis "Brindisi" aus "La Traviata" (und wirklich, was kann man damit falsch machen?), das der Beteiligung des Publikums eine neue Dimension verlieh. Mit Mercurio, der die Halle mit Klatschen anleitete, fegten die Sänger ihren Weg durch einen musikalischen Drahtseilakt.

Bocelli kam zu vier Zugaben zurück, von denen die beste die erste öffentliche orchesterbegleitete Aufführung von "Melodramma" aus seiner neuen Cd "Cieli di Toscana" war.

Den ganzen Abend über war die Show was erhaben, aber dies war das erste Stück, das schien Bocelli selbst zu seinem Publikum sprechen zu lassen. Es war eine wundervolle Darbietung eines einfach nur genauso wundervollen Liedes.

Zur besseren Präsentation waren zwei breite Videoschirme hoch oben in der Arena angebracht. Sie wechselten zwischen Bilder der Livevorstellung und einer sichtbaren Wanddekoration mit so etwas wie Vollmonden, fließendem Wasser und sogar Bocelli, wie er auf einem Pferd durch Italiens wunderschöne Landschaft reitet.

Mercurio wies auch auf die Anwesenheit von sechs New Yorker Feuerwehrmännern in der ersten Reihe hin, was den längsten und lautesten Applaus des Abends hervorrief.

Die Show wurde - gemessen an den Kartenverkäufern - von 13894 Menschen besucht, so Gelb Promotions.

Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid
29. Dezember 2001
Mandalay Bay Events Center, Las Vegas

 

Aus dem Las Vegas Review Journal, 1. Januar 2002
Die Philharmoniker begleiten fähig Bocelli
 
von Julia Osborne
Eines ist sicher: die Stimme des italienischen Tenor-Superstars Andrea Bocelli kann erwachsene Männer zum Weinen bringen. Alle Zweifel an dieser Tatsache waren am Ende des zwei Stunden plus Zugabe dauernden Konzertes im Mandalay Bay am Samstag völlig ausgelöscht als nach der dritten Zugabe die Saallichter mehr als nur einige feuchte Wangen in den Gesichtern von Tausenden verehrenden Fans offenbarten, männlichen wie weiblichen.
Bocelli gab vor weniger als einem Jahr ein ähnliches Konzert. Fast alle seine Lieder waren in italienisch. Und seine Auswahl war vorwiegend aus den klassischen Opern.
Das macht nichts. Mit einem Smoking bekleidet gewann er die Menge vom ersten Moment an für sich, als er die Bühne betrat mit seinem ruhigen Lächeln und seinem leicht gesenkten Kopf.
Gesungen hat er, mit Herz, mit Seele und Charme, mit Gefühl, Würde und Leidenschaft. Wie auch der Titelheld in "König Lear" kann Bocelli weit mehr mit seinen nicht sehenden Augen erkennen, indem er hinter die Worte blickt, hinter die Noten und in das Leben einer jeden Musikauswahl. Das Ergebnis hat den 43-Jährigen zu einem der bestverkaufendsten (und wohlhabendsten) Musikkünstler der Welt gemacht. (…)
Obwohl er im Allgemeinen still stehend mit den Händen an der Seite gesungen hat, wurden seine Gefühle greifbar von seinen Augenbrauen, seinen Gesichtsausdrücken und, unleugbar, von seiner Stimme übertragen.
Er eröffnete den Abend mit einem besonnenen und dennoch wiederhallenden "Aranjuez" ("Mein Traum") von Rodrigos. Er ist 1,90 m groß, und dennoch trug dies und anderes dazu bei, dass er noch größer als in Wirklichkeit erschien, dass er eine wundervolle Stärke zeigte.
Der Rest des Programms hielt diese robuste Note aufrecht, mit zunehmender Lebhaftigkeit bei späteren Liedern. Tostis "Marechiare" war wundervoll flott, und Cardillos "Core 'Ngrato" eines der wertvollsten Arbeiten des Abends. D'Hardelots "Because", in Englisch, gab der opulenten Mischung aus Stimme und Musik Vertrautheit.
Zusammen mit Bocelli trat die puertoricanische Sopranistin Ana Maria Martinez und das Las Vegas Philharmonic Orchester auf, diesmal unter der Leitung eines begeisterten und erfreulich beweglichen Steven Mercurio. Alle waren außerordentlich.
Martinez gewann das Publikum mit einem Zusatz zum Programm, ihrem Solo von "O Holy Night". Und sie hätte in ihren Duetten mit Bocelli nicht besser sein können, einschließlich des "Time to Say Goodbye" in der Zugabe. (…)
 
Übersetzung: R. Bausch-Hochscheid

 

30. Dezember 2001
 
Phoenix AZ - America West Arena
 
Phoenix, 30.12.2001, thanks to Consmor
Phoenix, 30. 12. 2001, thanks to Chris

 

Phoenix, 30.12.2001, thanks to Consmor
 
Denver, 1. 1. 2002, thanks to Laurie
 
 
 
 
1. Januar 2002
Denver CO - Pepsi Center
Denver, 1. 1. 2002, thanks to Laurie Denver, 1. 1. 2002, thanks to Laurie
 
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